Strahlenburg, Schauenburg und das Heidelberger Schloß
Schriesheim - Ruine Strahlenburg - Ruine Schauenburg - Bismarcksäule - Philosophenweg - Alte Brücke - Heidelberger Schloß
Wegbeschreibung
Start der 5. Etappe der Wanderung auf dem Burgenweg Bergstraße ist der OEG-Bahnhof in Schriesheim. Hier geht es nach rechts in die Bahnhofstraße Richtung "Altstadt / Besucherbergwerk". Zu Beginn begleitet uns das Wegzeichen "gelbes Kreuz". Man sieht von hier aus bereits die Strahlenburg auf dem Berg thronen.
Wir gehen dann nach links zum Marktplatz mit dem alten Fachwerk-Rathaus. Hier biegen wir vor dem Kaffeehaus nach rechts in die Oberstadt ein und halten uns am Ende der Straße links.
Hinter der VHS Schriesheim/Wilhelmsfeld steigen wir rechts die Stufen hinauf, danach nach links und gleich wieder rechts den Burgweg recht steil hinauf. Bei Haus Nr. 23 verlassen wir das bisherige Wegzeichen und gehen rechts einen schmalen, unmarkierten Waldpfad hoch. Dieser führt zur Strahlenburg, die wir auch bald darauf erreichen. Hier lädt der Burggasthof Strahlenburg zur Pause ein (0:25).
Strahlenburg
Die Strahlenburg wurde um das Jahr 1235 auf dem Schloßberg oberhalb von Schriesheim erbaut und war damals als "Schloß Strahlenberg" bekannt. Im 14. Jahrhundert wechselten oft die Besitz der Burg. Es ist unklar, wann genau die Burg zerstört wurde. Sehr wahrscheinlich ist sie um das Jahr 1500 ausgebrannt. In den 1730er Jahren wurden die Steine der Burg vermehrt zum Bau von Mauern der Weinberge abgetragen.
An der Strahlenburg wenden wir uns nach links und an der nächsten Kreuzung bei der Hinweistafel nach rechts. Wir folgen nun dem Wegzeichen "blaues B" (Burgenweg). An der nächsten Kreuzung führt der Weg links den asphaltierten Weg hinauf und an der darauffolgenden Abzweigung rechts.
Wir laufen auf dem oberen Ölbergweg durch Weinberge und schließlich durch Wald. Von dem Weg aus schweift der Blick über die Orte der Bergstraße und die Rheinebene und bei klaren Wetter bis zum Pfälzerwald.
Wir kommen an einer Schutzhütte vorbei. An der nächsten Kreuzung geht es links einen schmalen Pfad hinauf. Wir gelangen auf einen breiteren Weg, wenden uns nach rechts und gelangen zur Burgruine Schauenburg (1:00).
Schauenburg
Die Schauenburg wurde erstmalig im Jahre 1130 genannt. 1460 wurde die Burg von den Pfälzern zerstört. In der darauffolgenden Zeit diente die Burg der Bevölkerung als Quelle für billiges Baumaterial. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein großer Teil der Vorburg Opfer des Prophyrsteinbruchs. Seit 1982 sichert eine Arbeitsgruppe die Ruine.
Wir laufen an der Schutzhütte bei der Burgruine links vorbei und gehen den breiten Weg mit dem Wegzeichen "blaues B" weiter. Der Weg führt zu einer kleinen aspaltierten Straße. Hier steht ein Hinweisschild zum Naturschutzgebiet Ölberg. Wir wenden uns nach rechts und wandern die Straße hinab.
Wir kommen am Steinbruch unterhalb der Schauenburg vorbei und gehen geradeaus weiter und passieren eine Schranke. Der Weg führt auf eine Straße; wir wenden uns nach links in die Schauenburgstraße und erreichen die ersten Häuser von Dossenheim.
Am Ende der Straße überqueren wir die Hauptstraße. Es geht es geradeaus weiter in die Schulstraße, dann links in die Wilhelmstraße, rechts in die Neubergstraße, links in die Straße "Im Hassel", die in die Straße "Am Neuberg" übergeht. Hier verlassen wir schließlich Dossenheim.
Auf einem Asphaltweg geht es durch Weinberge langsam hinauf in den Wald. An einer Weggabelung folgen wir nach rechts der Markierung "blaues B" und wenden uns kurz darauf wieder nach links. Wir wandern durch Buchen- und Eichenwald. An einer Abzweigung geht es geradeaus weiter.
Der Weg führt auf einen anderen Weg. Hier steht eine 170 Jahre alte Buche am Höllenbach, die als Naturdenkmal geschützt ist. Wir gehen hier links weiter den Fahrweg hinauf. An einer Weggabelung wenden wir uns nach rechts, folgen bei einer Abzweigung dem Hauptweg und gelangen kurz darauf auf einen asphaltierten Weg. Wir nehmen den rechten Weg und queren eine Schranke. Der Weg führt langsam hinab.
Wir erreichen den Wanderparkplatz "Turnerbrunnen" und gehen hier dem Wegzeichen "blaues B" folgend geradeaus weiter und am Spielplatz rechts den Weg hinein.
Etwas später führt links ein kleiner Pfad vom bisherigen Weg an, dem wir folgen. Wir queren die Straße und gehen geradeaus weiter in den Mönchbergweg Richtung "Philosophenweg" hinauf.
Bald darauf erreichen wir die Mönchberg-Hütte. An der Kreuzung unterhalb der Hütte führt uns der Weg geradeaus abwärts; wir folgen dem Wegzeichen "blaues B" Richtung "Philosophenweg". An einer Wegkreuzung führt der Weg nach rechts zur Bismarcksäule (2:50).
Bismarcksäule
Die Bismarcksäule auf dem Heiligenberg wurde 1903 erbaut. Die Bezeichnung "Bismarcksäule" geht auf einen 1899 ausgeschriebenen Wettbewerb der Studentenschaft zurück, der die Errichtung möglichst vieler Feuersäulen (wie auf dem Turm vorhanden) anregen sollte. Die Bismarcksäule wurde im Jahr 1985 saniert.
Unser Weg führt rechts an der Bismarcksäule vorbei und dann nach links. Ein schmaler asphaltierter Pfad führt durch die Eichendorff-Anlage. Nach einer Treppe wenden wir nach rechts und erreichen schließlich den Philosophenweg; hier gehen wir nach links auf dem Philosophenweg entlang. Von hier schweift der Blick über den Neckar zur Altstadt von Heidelberg und hinauf zum Königstuhl.
Nach einigen Minuten gelangen wir zum Abgang zur Alten Brücke, dem Schlangenweg. Wir folgen dem Weg. Am Ende des Schlangenwegs überqueren wir die Neuenheimer Landstraße und gehen über die Alte Brücke in die Altstadt von Heidelberg.
Nach der Alten Brücke geht es geradeaus in die Steingasse, an deren Ende wir die Heiliggeistkirche umrunden. Wir biegen links in die Hauptstraße und laufen über den Kornmarkt. Es geht den Burgweg hinein. Kurz darauf führt rechts der Treppenweg "Kurzer Buckel" ab, dessen 315 Stufen wir hinauflaufen. Am Ende des ersten Teils des Aufgangs gehen wir den ersten Weg links weiter. Am Ende des Treppenaufgangs geht es links zum Heidelberger Schloß. Am Eingang zum Schloßhof endet der Burgenweg (3:30).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Schriesheim liegt an der OEG-Bahnstrecke von Heidelberg nach Weinheim. Vom Heidelberger Schloß läuft man wieder hinab in die Altstadt und dort die Hauptstraße entlang bis zum Bismarckplatz. Hier fahren Straßenbahnen zum Hauptbahnhof Heidelberg.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4
Freizeitkarte 1:50.000 - Blatt F 513 Mannheim / Heidelberg
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-606-4
Die Wanderung wurde am 11. Februar 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start: OEG-Bahnhof Schriesheim
- Ende: Schloß Heidelberg
- Wanderzeit: 3:30 Std.
- Länge: 14,2 km
- Tiefster Punkt: 114 m
- Höchster Punkt: 284 m
- Summe Steigungen: 509 m
- Summe Gefälle: 425 m











