Exotenwald und Ruine Hirschburg
Weinheim - Exotenwald - Ruine Hirschburg - Schanzenköpfle - Schriesheim
Wegbeschreibung
Die 4. Etappe des Burgenwegs Bergstraße beginnt am Bahnof in Weinheim. Wir gehen die Bahnhofstraße hinauf und folgen dem Wegzeichen "weißes Quadrat". Vor dem Dürreplatz wenden wir uns nach rechts in die Hauptstraße und folgen nun dem Wegzeichen "blaues B". An der Weggabelung kurz danach folgen wir der Hauptstraße nach links durch die Fußgängerzone.
Wir gehen links in die Judengasse und laufen nun durch das Gerberbachviertel; auf dem Berg über Weinheim ist die Burgruine Windeck zu sehen. Kurz vor dem Ende der Judengasse wenden wir uns rechts in die Gerbergasse. Wir überqueren den Bach und halten uns links. Kurz darauf führen rechts Treppenstufen hinauf; an deren Ende geht es nach links in die Mittelgasse.
Weinheim
Der Name "Weinheim" hat nichts mit dem in der Gegend angebauten Wein zu tun, sondern kommt von "Winos Heim". Der Ort wurde erstmals 755 als "Winenheim" erwähnt. Weinheim hat heutzutage etwa 43.000 Einwohner.
Rechts sehen wir ein Tor, durch das wir in den Schloßpark gehen. Vor uns erblicken wir den Turm "Blauer Hut". Er wurde etwa 1300 als Teil der Stadtbefestigung erbaut. Vor dem Turm wenden wir uns nach links, gehen am See vorbei, laufen links durch das Tor und verlassen den Schloßpark.
Der Weg führt an der Mauer entlang aufwärts. Wir gehen die Bodelschwinghstraße hinauf und passieren schließlich eine Schranke. Unser Weg führt nun durch den Exotenwald. Informationstafeln am Wegrand erläutern die verschiedenen Baumarten. Vor einer Schranke geht es scharf links hinauf. An weiteren Abzweigungen folgen wir immer dem Wegzeichen "blaues B".
Wir kommen aus dem Wald heraus und wandern durch die Weinberge nach Lützelsachsen hinab. Es geht links in die Straße "Am Talberg". Hinter dem Ausflugslokal "Zur Turnhalle" führt rechts ein schmaler Weg ab, an dessen Ende wir nach links und wieder rechts in den Holzweg gehen. Wir überqueren einen kleinen Parkplatz und gehen vor dem Zaun rechts den Weg hinauf. Wir gelangen zu einer Straße und gehen hier links aufwärts. Der Weg führt nun oberhalb von Hohensachsen, einem Ortsteil von Weinheim, entlang.
Nach dem Friedhof führt der Weg hinunter nach Hohensachsen. An der Straße gehen wir nach rechts und gleich darauf links in die Brunnengasse. Der Weg führt nach Haus Nr. 16 rechts auf einen kleinen asphaltierten Weg. An weiteren Abzweigungen richten wir uns nach dem "blauen B".
Wir erreichen den Waldparkplatz "Kohlbach" (2:00) und gehen geradeaus weiter hinauf. An einer Weggabelung geht es nach rechts in den Hindenburgweg. An einer Kreuzung folgen wir dem Weg Richtung "Heiligkreuz". Bald darauf verlassen wir den Fahrweg vor einer Linkskurve und gehen den schmalen Pfad in Serpentinen hinunter. Der Weg kann nach Regen rutschig sein.
Wir gelangen zu einer Straße, wenden uns hier nach links, dann gleich wieder nach rechts und erreichen den Wanderparkplatz "Kunz'sche Mühle". Der Weg führt zu Beginn recht steil hinauf. Bei einer Weggabel nach der Rechtskurve halten wir uns links und laufen an einer weiteren Abzweigung geradeaus. Informationstafeln am Wegrand informieren über den Wald und seine Bewohner.
An einer Schutzhütte oberhalb von Leutershausen (3:00) gehen wir geradeaus weiter. An einer Abzweigung bei der Infotafel zum Waldlehrpfad Hirschberg geht es geradeaus hinunter. Vom Weg aus schweift der Blick über die Rheinebene nach Mannheim und bis zum Pfälzerwald.
Am Parkplatz "Kehrrang" führt uns der Weg links hinauf. Es geht wieder durch Weinberge. Bei der Gabelung halten wir uns rechts und gelangen zum Waldspielplatz "Schwarz-Erle"; hier gehen wir geradeaus den Weg hinauf. Kurz darauf folgen wir dem Burgenweg scharf nach links. Kurz darauf rechts ein schmaler Pfad zur Ruine Hirschburg hinauf (3:30).
Ruine Hirschburg
Die Ruine Hirschburg wurde erstmalig 1142 urkundlich erwähnt. Sie wurde von den Edelfreien von Hirschberg erbaut, die jedoch zu Beginn des 13. Jahrhunderts ausstarben. Bereits 1329 wird die Hirschburg als "zerbrochene Burg" erwähnt. Sie wurde nicht mehr aufgebaut.
Es geht um den Burgberg herum, rechts auf den Fahrweg und an der Kreuzung geradeaus kräftig aufwärts. Wir biegen links auf den Forstweg und wandern kurz darauf im spitzen Winkel rechts ab zur Ruine Schanzenköpfle (4:00).
Schanzenköpfle
Die Ruine Schanzenköpfle war vermutlich die Vorgängerin der nordwestlich gelegenen Burg Hirschburg. Die Burg ist wahrscheinlich um 1100 herum auf dem Rand eines Sporns der "Hohen Waid" erbaut worden. Heute sind nur noch einige wenige Mauerreste sichtbar.
An der Kreuzung beim Schanzenköpfle gehen wir den Weg rechts hinunter und laufen an der Gabelung links. An der darauffolgenden Kreuzung mit einer Schutzhütte nehmen wir den mittleren Weg. Der Weg führt nun abwärts. Wir queren einen Fahrweg und folgen unserem Weg in einer langgezogenen Z-Kurve hinab. An einer Gabelung geht es rechts hinauf. Bald erreichen wir die ersten Häuser von Schriesheim (4:30).
Es geht den Fensengrundweg hinunter und geradeaus in den Blütenweg. Vor Haus Nr. 42 biegen wir links auf den "Fußweg zur Stadt" und laufen rechts in die Talstraße. Hier verlassen wir das blaue B. Vor dem Gasthaus zur goldenen Rose gehen wir schräg geradeaus in die Hofstraße und folgen jetzt kurzzeitig dem Wegzeichen S5. Der Weg führt durch die Altstadt von Schriesheim am und auf dem Mühlkanal entlang.
Nach dem Polizeiposten Schriesheim wenden wir uns nach links und gehen wieder die Talstraße hinunter. Wir verlassen hier das Zeichen S5. Wir gehen nach links in die Bismarckstraße und dann nach rechts in die Bahnhofstraße zum OEG-Bahnhof von Schriesheim, an dem unsere Wanderung endet.
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Weinheim liegt an der Bahnstrecke von Mannheim/Heidelberg nach Darmstadt. Schriesheim liegt an der OEG-Strecke von Mannheim über Viernheim nach Heidelberg.
Einkehren
Möglichkeit am Ende der Wanderung in Schriesheim.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 8: Bergstraße-Weschnitztal
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-303-8
und
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4
Freizeitkarte 1:50.000 - Blatt F 513 Mannheim / Heidelberg
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-606-4
Die Wanderung wurde am 18. Mai 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start: Bahnhof Weinheim
- Ende: OEG-Bahnhof Schriesheim
- Wanderzeit: 5:00 Std.
- Länge: 19,2 km
- Tiefster Punkt: 110 m
- Höchster Punkt: 396 m
- Summe Steigungen: 591 m
- Summe Gefälle: 589 m











