Alsbacher Schloß, Auerbacher Schloß und das Fürstenlager
Jugenheim - Ruine Jossa - Alsbacher Schloß - Kapelle Not Gottes - Auerbacher Schloß - Staatspark Fürstenlager - Kirchberghäuschen - Bensheim
Wegbeschreibung
Wir beginnen die Wanderung an der Haltestelle "Ludwigstraße" in Jugenheim. Es geht mit der Markierung SJ3 rechts in die Ludwigstraße, die in die Hauptstraße übergeht. Wir folgen der Straße in der Rechtsbiegung, biegen mit dem "blauen B" rechts in den Pauerweg und links in den Hicklerweg. An einer Abzweigung führt der Weg links die Merckstraße hinauf und am Tor rechts an der Mauer entlang. Wir erreichen eine Weggabel; es geht links Richtung "Ruine Jossa" und an der Schranke vorbei den Weg bergauf. An Abzweigungen folgen wir dem Hauptweg. Nach einer scharfen Rechtskurve geht es in der folgenden Linkskurve links den unmarkierten Pfad aufwärts zu den Überresten der Burg Jossa (0:30).
Burg Jossa
Die Burg Jossa wurde um 1290 erbaut. Bereits 60 Jahre später verfiel die Burg und die Mauern wurden abgebaut. Die Überreste sind heute unter Erdhügeln begraben.
Der Pfad führt an einem großen Mauerrest vorbei geradeaus. An einer Weggabel laufen wir rechts hinunter. Wir erreichen wieder den Burgenweg und wandern links weiter. An einer Gabelung geht es rechts hinunter; kurz darauf halten wir unsan einer weiteren Gabelung rechts und folgen dem Weg in Kehren bergab.
Vor einer Schranke führt links der Weg ab. Kurz darauf sehen wir unter uns die Häuser von Alsbach zum Parkplatz "Sperbergrund" (1:00).
Wir wandern links hinauf und folgen dem Weg in der Rechtskurve. Bei einer Kreuzung mit den Resten einer großen Baumwurzel geht es geradeaus weiter. Nach einer Linksbiegung führt unser Weg an einer Abzweigung rechts hinunter. Es geht links die Kirchstraße hinauf und vor dem Parkplatz rechts in die Hindenburgstraße. Kurz darauf führt unser Wegzeichen links in den Hohlweg zum Alsbacher Schloß (1:45).
Alsbacher Schloß
Das Alsbacher Schloß (auch Burg Bickenbach genannt) wurde wahrscheinlich um 1230 erbaut und 1241 erstmalig erwähnt. 1563 wird die Burg von den Frankfurtern erobert und angezündet, kurz darauf aber wieder aufgebaut. Zu Beginn des 17. Jahrhundert verfiel die Burg allmählich, diente der Bevölkerung im 30jährigen Krieg aber noch als Zuflucht.
Wir laufen über den Parkplatz beim Alsbacher Schloß. Nach der Freizeitanlage wenden wir uns rechts in den Comoder Weg Richtung "Außerbacher Schloß". Wir wandern jetzt immer auf diesem Weg entlang, dem "blauen B" nach.
Nach einer Weile passieren wir eine Schranke und erreichen den Parkplatz "Not-Gottes-Kapelle". An der Straße führt rechts ein schmaler Weg zur Kapelle "Not Gottes" hinunter, wir machen einen Abstecher und folgen hier dem Wegzeichen "gelbe 4" (2:50).
Wir wandern wieder denselben Weg zurück und überqueren die Straße. Der Weg führt nach rechts und an einer Schutzhütte vorbei. Wir passieren eine weitere Schranke, erreichen den Parkplatz "Auerbacher Schloß" und folgen der Straße geradeaus zum Auerbacher Schloß; dabei verlassen wir das "blaue B".
Wir laufen wieder durch das Tor der Vorburg. Rechts ist kurz darauf ein Durchlaß in der Mauer. Wir wandern den kleinen, unmarkierten Waldpfad hinunter. An einer Kreuzung geht es geradeaus weiter. Der Weg führt recht steil hinab. Wir gelangen zu einer Kreuzung; hier treffen wir wieder auf das Wegzeichen "blaues B". Wir laufen hier schräg rechts hinunter. Am Sendemast wenden wir uns nach links. An einer Abzweigung geht es rechts bergab. Wir gelangen auf einen Fahrweg (Burgweg) und wandern diesen hinab nach Auerbach.
Wir wenden uns links in die Mierendorfstraße, kurz darauf erneut links in die Jahnstraße und vor Haus Nr. 13 rechts in die Weinbergstraße. An deren Ende führt uns der Burgenweg nach links in die Weidgasse und nochmals nach links in die Bachgasse. An einer Straßengabelung gehen wir rechts Richtung "Fürstenlager". Bald darauf passieren wir die Schranke am Staatspark Fürstenlager. Kurz vor dem Herrenhaus geht es rechts hinauf zum Freundschaftstempel (Efeutempel).
Staatspark Fürstenlager
Das Fürstenlager bei Auerbach ist gegen Ende des 18. Jahrhunderts unter Landgraf Ludwig X. von Hessen-Darmstadt als Sommerresidenz errichtet worden.
Viele bezaubernde Gebäude, wie das Herrenhaus, die Wache oder der Efeutempel sind um den Gesundheitsbrunnen, einer heilkräftigen Mineralquelle, angeordnet. Sie liegen inmitten eines 42 ha großen Parks, der exotische Pflanzen und Bäume beherbergt. Das Prachtstück ist der 55 m hohe Mammutbaum auf der Herrenwiese.
Nach dem Efeutempel wenden wir uns scharf rechts. Kurz darauf geht es nach links und auf den Fahrweg an den Reben entlang zur Ludwigslinde. Von hier hat man eine schöne Aussicht Richtung Süden bis zur Starkenburg oberhalb von Heppenheim.
Es geht hier links und einige Meter weiter rechts auf den Weg; links sieht man das Auerbacher Schloß und den Melibocus, die höchste Erhebung an der Bergstraße. An der nächsten Weggabelung laufen wir nach rechts Richtung "Bensheim". Am Parkplatz "Herrenwingert" geht es geradeaus. Wir erreichen eine Sitzgruppe um einen Baum und wandern schräg links geradeaus weiter.
Bald darauf erreichen wir das Kirchberghäuschen oberhalb von Bensheim (4:35). Dies ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von hier oben aus hat man einen schönen Ausblick bis zum Königstuhl bei Heidelberg, den Pfälzerwald und den Taunus.
Wir laufen durch den Biergarten und die Stufen hinunter. In Kehren geht es nun bergab und schließlich links auf den Weg, der uns nach Bensheim führt.
An einer Weggabel nehmen wir den rechten Weg und laufen einen gepflasterten Weg hinunter. Es geht geradeaus die Treppe hinunter und weiter in die Nibelungenstraße, die wir überqueren. Nach der Abzweigung der Obergasse verlassen wir unser Wegzeichen "blaues B" und gehen rechts über den Parkplatz. Wir gelangen zur St. Georgs-Kirche, wandern die Stufen zum Marktplatz hinunter, wenden uns nach rechts in die Hauptstraße, dann gleich wieder nach links in die Bahnhofstraße und erreichen kurz darauf den Bahnhof von Bensheim, an dem unsere Wanderung endet (5:15).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Haltestelle "Ludwigstraße" in Jugenheim erreichen Sie mit der Straßenbahn aus Darmstadt oder mit dem Bus aus Heppenheim/Bensheim. Der Bahnhof Bensheim liegt an der Bahnstrecke von Mannheim/Heidelberg nach Frankfurt.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 5: Bergstraße-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-311-3
Freizeitkarte 1:50.000 – NO West Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8
Die Wanderung wurde am 7. Dezember 2009 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start: Haltestelle "Ludwigstraße" Jugenheim
- Ende: Bahnhof Bensheim
- Wanderzeit: 5:15 Std.
- Länge: 19,9 km
- Tiefster Punkt: 107 m
- Höchster Punkt: 330 m
- Summe Steigungen: 602 m
- Summe Gefälle: 619 m
Weitere Verweise
- Bildergalerie: Staatspark Fürstenlager
- Historie: Einweihung des Kirchberghäuschens vor 150 Jahren (Bergsträßer Anzeiger, 23. Mai 2007)














